Unsere Orgelnoten

     

Neue Klangwelten entdecken, einen Schritt in Richtung „Wohin geht Orgelmusik heute?“ wagen, tolle Musik spielen, andere begeistern – das wünschen sich Organisten von aktuellen Orgelkompositionen. Denn innovative Orgelmusik darbieten, die nicht nur ansprechend ist, sondern auch fasziniert, die leicht verständlich ist und doch zugleich künstlerischem Anspruch folgt, bedeutet eine adäquate musikalische Sprache in der heutigen Zeit zu finden.

Möglichst viele Aspekte dieser Sprache haben wir von Orgelmusikwelt.de in unseren eigenen modernen Orgelnoten zu „digitalem Papier“ gebracht. Über einen kostengünstigen Pdf-Notendownload lassen sich unsere Noten wie ein Ebook jederzeit vollkommen versandkostenfrei herunterladen, so dass auch gleich damit losgelegt werden kann. Daneben bieten wir ebenfalls zum Download leicht erlernbare liturgische Orgelmusik zum neuen Gotteslob an. Die Reihe dieser Orgelnoten für den gottesdienstlichen Gebrauch wird zukünftig kontinuierlich um die verschiedenen Abschnitte des Kirchenjahres erweitert.

Unsere modernen Orgelwerke

Mystical Pipes – Michael Czulak Orgelwerke Band 1 : Der erste Band von Mystical Pipes repräsentiert eine neue Form der Orgelmusik, in der die Übergänge zwischen traditionellen Kompositionsformen und modernen Mustern verschwimmen. Dabei liegt jedem Werk ein eigenes mystisches Thema zugrunde: Während zum Beispiel Vision of the Highlands oder Medieval Dream jeweils den Traum eines geheimnisvollen Ortes erzählen mit seinen lichten und dunklen Momenten, so reicht das Spektrum über Tune for St.Michael und Toccata Epica mit ihrem strahlenden, heroischen Charakter bis hin zum Triumphmarsch, welcher den ewigen Konflikt von Gut und Böse, Leben und Tod, aber auch Passion und Auferstehung Jesu Christi, musikalisch verarbeitet. Die Einzelwerke sind sowohl im Gottesdienst, als auch konzertant aufführbar.

Den Kauf der Noten bieten wir als kostengünstigen Notendownload (56 Seiten, Preis: 14,90€) an. Nach der Weiterleitung auf die Bestellseite bei MyCommerce/Share-it haben Sie verschiedene Zahlungsoptionen und erhalten den Downloadlink anschließend automatisiert per Mail. Eine Probepartitur ist bereits vorab verfügbar.

Auf unserem YouTube-Kanal können Sie auch gerne in die Stücke reinhören und sich einen musikalischen Eindruck verschaffen.

Mystical Pipes – Michael Czulak Orgelwerke Band 2 schließt thematisch direkt an seinen Vorgänger an. So finden sich auch hier, unter anderem in den Stücken Celtic Dance und Medieval Hymn, Anklänge keltischer und mittelalterlicher Musik.

Vom ruhig bewegten Whisper in the woods, über die Leichtigkeit und Verspieltheit der Fun-tasie, bis hin zum finalartigen Glanz der Toccata Luminosa, liegt dabei eine große Bandbreite an Orgelmusik vor, welche in verschiedensten Klangfarben jedes Stück seine eigene mystische Geschichte erzählen lässt.

Den Kauf der Noten bieten wir wie gewohnt als kostengünstigen Notendownload (55 Seiten, Preis: 14,90€) an. Nach der Weiterleitung auf die Bestellseite bei MyCommerce/Share-it haben Sie verschiedene Zahlungsoptionen und erhalten den Downloadlink anschließend automatisiert per Mail. Eine Probepartitur in reduzierter Qualität ist bereits vorab verfügbar.

Auf unserem YouTube-Kanal werden wir in Kürze die Videos der neuen Orgelwerke einstellen.

Unsere Orgelmusikreihe für den Gottesdienst

Der erste Band „Advent – Leichte Präludien, Meditationen, Vor- und Nachspiele zum neuen Gotteslob“ stellt den Beginn unserer Reihe von Orgelmusik für den gottesdienstlichen Gebrauch dar. Komponiert wurde diese Musik insbesondere für nebenamtliche Organisten, welche dadurch die Möglichkeit erhalten, ohne langes Üben oder Literatursuche, leicht spielbare und gut klingende Musik für jeden Ort in der Messfeier immer flexibel greifbar zu haben. Zu jedem der ausgewählten bekannten Lieder werden dabei sowohl mehrere größere Formen wie Präludien, Meditationen, Trios oder Concerti angeboten, sowie auch mindestens drei verschiedene Vorspiele, welche im Schwierigkeitsgrad aufsteigend (a-b-c) angeordnet sind. Jedes Präludium kann selbstverständlich auch als Nachspiel verwendet werden.

Ein besonderes Augenmerk lag bei der Komposition unter anderem auf der Ausführbarkeit auch auf kleineren Orgeln. So lassen sich viele Stücke auf einmanualigen Orgeln darstellen und auch auf das Pedalspiel kann beim Großteil der Kompositionen verzichtet werden. Zudem wurde beim Layout darauf geachtet, dass die Stücke vom Tablet aus gut lesbar und spielbar sind, da sie im Regelfall eine Seite nicht überschreiten.

Den Kauf der Noten bieten wir als kostengünstigen Notendownload (36 Seiten, Preis: 8,90€) an. Nach der Weiterleitung auf die Bestellseite bei MyCommerce/Share-it haben Sie verschiedene Zahlungsoptionen und erhalten den Downloadlink anschließend automatisiert per Mail. Außerdem können Sie hier auch zunächst eine Probepartitur herunterladen.

Der zweite Band „Ostern – Leichte Präludien, Meditationen, Vor- und Nachspiele zum neuen Gotteslob“ gehört mit der bisher erschienenen Sammlung „Advent“ zu einer geplanten Reihe von Orgelmusik für den gottesdienstlichen Gebrauch. Er ist analog aufgebaut wie der Band zur Adventszeit und zeichnet sich durch leichte Ausführbarkeit sowie vielfältige Formen aus und deckt fast alle Lieder der Osterzeit ab.

Den Kauf der Noten bieten wir als kostengünstigen Notendownload (44 Seiten, Preis: 9,90€) an. Nach der Weiterleitung auf die Bestellseite bei MyCommerce/Share-it haben Sie verschiedene Zahlungsoptionen und erhalten den Downloadlink anschließend automatisiert per Mail. Außerdem können Sie hier auch zunächst wie gewohnt eine Probepartitur herunterladen.

 

Auswahlkriterien für Orgelnoten

In einem gewöhnlichen Leben ist es schier unmöglich die gesamte zur Verfügung stehende Orgelliteratur zu spielen. Daher ist die richtige Wahl der Orgelwerke und damit der Noten besonders wichtig. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, die Ablenkungen an jeder Ecke zu bieten hat, bleibt für intensives Orgelüben meist nie genug Zeit. Was aber sind empfehlenswerte Orgelwerke und nach welchen Kriterien wähle ich die richtigen Noten aus der Masse an vorhandenen Ausgaben für mich aus? Weiterlesen

Orgelnoten – Auswahl, Kauf, Empfehlenswertes

Das Fundament jeglichen künstlerischen Orgelspiels liegt neben dem Instrument, der Orgel an sich, und der erlernten Spieltechnik auch in der gewählten Orgelliteratur. In der heutigen Zeit ist es möglich, für jeden Schwierigkeitsgrad vom Einsteiger bis zum Profi aus einer großen Auswahl an Orgelnoten zu wählen. Hierbei machten wir von Orgelmusikwelt.de vielfach in der Vergangenheit die Erfahrung, dass die Einschätzung der Orgelwerke über das Notenbild allein zumeist nicht ausreicht und sich im Nachhinein schnell Enttäuschung über zu teure, zu schwierige oder schlichtweg wenig wohlklingende Orgelwerke einstellt. Weiterlesen

Historie und Technik der Orgel

Geschichtlicher Hintergrund

Die Anfänge der Orgel als Instrument lassen sich bis zur Antike verfolgen. Eines der ältesten Zeugnisse über eine Frühform der Orgel bildet die römische Wasserorgel oder Hydraulis, bei der ein gleichmäßiger Winddruck durch Wasser gewährleistet wird. Die Römer nutzten dieses Instrument u.a. bei gesellschaftlichen Veranstaltungen.  Wer würde heute wohl erwarten, dass zur damaligen Zeit eine Orgel zu blutigen Spektakeln wie Gladiatorenkämpfen in der Arena erklang? Weiterlesen

Disposition, Werkprinzip und Windladen

Der Aufbau des Pfeifenwerks einer Orgel durch Register sowie Koppeln und Effektregister ist am Spieltisch erkennbar oder durch die Niederschrift der sogenannten Disposition. Die einzelnen Register sind Werken zugeordnet (Manuale/ Pedal), für gewöhnlich basierend jeweils auf einer separaten Windlade, auf der sich die Pfeifen befinden. Häufig bestehen Orgeln aus 3-4 Werken (also 2-3 Manualen und Pedal). Klein – und Kleinstorgeln haben meist nur 1-2 Manuale und ein kaum ausgebautes, an ein Manual angehängtes oder gar kein Pedal. Weiterlesen

Wohin geht Orgelmusik heute? Pop, Rock und Filmmusik auf der Orgel?

Im Gegensatz zu früheren Zeiten in der Musikgeschichte ist heute ein hohes Spektrum an unterschiedlichsten Musikstilen in der Orgelmusik zu beobachten. Von den verschiedensten Formen der zeitgenössischen Musik, von Weiterentwicklungen von Stilen aus dem 20. Jahrhundert, von sogenannten „neoromantischen“ Werken, von experimenteller Musik bis hin zu Einflüssen aus der Popularmusik oder der Jazzmusik finden und suchen Komponisten heute nach dem Weg in die Zukunft. Aber was zeichnet diese Musik aus, wie kann sie als greifbarer Zeitgeschmack in der Orgelmusikwelt beschrieben werden? Wie kann Orgelmusik in der heutigen, durch vielfältige Ablenkungen geprägten Zeit einen Weg zu den Menschen finden, sie begeistern und bewegen? Weiterlesen

Neue Musik – neue Orgelmusik

Fragt man sowohl Publikum als auch Musiker nach neuer Musik, so ist meist eine gerümpfte Nase die Folge. Oder sie verstehen die Frage gar nicht und halten Hans Zimmer für Neue Musik. Beides kann man ihnen nicht verübeln, denn Neue Musik wird nur selten in Konzerten gespielt und wenn, dann sind es selten Stücke, die beim Zuhörer beliebt sind und für die es am Ende tosenden Applaus gibt. Neue Musik hat außerhalb von Musikhochschulen wenig Freunde. Sie ist das gemobbte, graue Mauerblümchen, wird als hässlich bezeichnet, ohne auf den ersten Blick erkennbare Schönheit. Aber eben nur auf den ersten Blick. Meistens steckt viel mehr hinter einer solchen Musik als es den Anschein hat. Weiterlesen

Das Tempo

Allgemein ist die Wahl des richtigen Tempos eine der schwierigsten Entscheidungen beim Spiel eines Orgelwerkes. Es gibt dabei Organisten, die ein Orgelwerk zwar fabelhaft notentechnisch eingeübt haben, die Entscheidung über das richtige Tempo jedoch vor Beginn des Spiels nicht treffen. Auf diese Weise wird diese Wahl in die ersten Takte verlagert, im schlimmsten Fall gar nicht getroffen und so ein ständig schwankendes Grundmetrum zugrunde gelegt. Weiterlesen

Instrument und Klangraum

Das Instrument Orgel ist fester Bestandteil des Raumes, in dem es steht, oftmals unverrückbar und eine Herausforderung für den Organisten. Denn anders als der Orchestermusiker, der sein eigenes, tatsächlich ihm gehörendes Instrument kennt, es täglich zur Verfügung hat und es nach dem Konzert einfach wieder mit nach Hause nehmen kann, findet der Organist die Kirchen- oder Konzertsaalorgel gebunden an den Raum vor. Er muss sie und den Raum als Gegebenheit annehmen, sich immer wieder neu auf die unterschiedlichen Orte und die unterschiedlichen Orgeln einstellen und dabei jedes Mal seine Fertigkeiten und seine Anpassungsfähigkeit auf die Probe stellen. Weiterlesen

Die historische Aufführungspraxis

Die historisch informierte Aufführungspraxis beeinflusst das Hörverständnis und entscheidet bei Spieler und Hörer neben Aspekten wie beispielsweise der Kompositionsstruktur oder dem Gefühl über die Bewertung der gespielten Interpretation eines Stücks. Sie ist quasi eine Konvention, eine musikalische Norm oder Richtlinie (als wichtigen Vertreter lässt sich N. Harnoncourt erwähnen). Weiterlesen